Dienstag, 28. März 2017

Hardtop

Mittlerweile ist das Hardtop fertig. Ich bin sehr zufrieden. Besonders da es einfach zu erstellen war und die Kosten auch niedriger waren als veranschlagt.
Derzeit habe ich noch etliche kleinere Reparaturen und Wartungsarbeiten. Ansonsten ist Green Duck startklar für die die Südseeinseln. Mitte April soll es losgehen. Zuerst nach Fiji.

Whangaroa mit Julia

Ankern in Mangonui

Das vorhandene Edelstahlskelett

Beplankt mit Starboard (Starlite)





Fast fertig mit zusätzlichen Solarmudulen

Auch die Sichtscheibe nach vorne ist neu. Nun kann man wieder durchschauen. Zudem neben dem Baum ein Bereich zum Betreten.

Ein Maori namen Jim (Freund von Claus) hat uns in seiner Bay leckeren Räucherfisch gemacht.

Manche Boote hier fliegen auch.

Sonntag, 26. Februar 2017

Kiten und Richtfest

Kiten
Na ja, zum Kiten gibs nicht viel zu Erzählen. Ich habe mich in der Doubtless-Bay für einen dreitägigen Kurs angemeldet gehabt. Habe den Kurs auch gemacht. Es war guter Unterricht, nur die Brandung war recht gewaltig. Also einiges an Salzwasser geschluckt.
Ich habe alles gemacht, was man zum Kiten braucht. Nur auf dem Brett stehen zu bleiben ist mir bisher nicht gelungen. Bin immer im hohen Bogen runtergeflogen. Aber Aufgeben werde ich nicht. Bis es klappt.
Julia war am ersten Tag mit dabei und konnte prima auf dem Brett stehen.

Richtfest auf der Green Duck.
Die Biminibespannung über dem Cockpit war nun nach vielen Jahren wirklich endgültig hin. Was also tun. Eine neue Bespannung für viel Geld, oder ein Hardtop bauen. Nach einigen Ideen, haben mich Lionel und Irene, vom Katamaran Kiapa, auf ein gutes Material gebracht. Starlite. Ein weißer Kunststoff welcher sich mühelos mit Holzwerkzeugen bearbeiten lässt und auch UV-stabil ist.
Ich habe mich für das 10mm Material entschieden. Vorgestern angefangen und nun ist das Grunddach fertig. Es fehlen noch Kederleisten um rundherum einen Sonnenschutz einziehen zu können und das vordere Sichtfenster.
Außerdem habe ich nun Platz um weitere 390 Watt Solarleistung zu installieren. Die Green Duck kann dann mit 1110 Watt Peak aufwarten. Da wird doch bald wieder mit Induktion gekocht !!
Ich bin happy mit Lösung, kann ich doch alles selber machen  und brauche keine teuren Handwerker.

Der Bereich über dem Sitz bleibt erstmal offen

Der Stahlrohrrahmen kann auch bleiben. War echt hart da die Löcher rein zu bohren.
In die Übergänge zwischen den Platten habe ich Falze gefräst und teilweise verschraubt.
Die Falze habe ich mit einem Oberfäsenaufsatz für den Dremel hergestellt. Ich war erstaunt wie gut dieser Dremelaufsatz funktioniert. Leider wollen Anne und Rainer von der Meerbaer das Teil zurückhaben.

Montag, 6. Februar 2017

Zurück in Neuseeland - Cruisen mit meiner Tochter Julia

Ich bin wieder in Neuseeland. Nach den kalten Monaten in Deutschland tut die viele Sonne gut.
Besonders, dass meine Tochter Julia für einige Wochen mit an Bord ist gefällt mir gut.
Nach ein paar Tagen in Whangarei sind wir jetzt in der Bay of Islands unterwegs.
Morgen geht es ein wenig weiter nach Norden zu schönen Stränden. Wir wollen dort kiten.

Hat Julia wohl ein Boot gekauft?

Internationaler Besuch. Tanja und Beata

Wir beobachten den Sundown von einem tollen Berg.

Sundown

Ein anderer Sundown

Freunde mit ihrem Boot

Zum Waitangi-Day tauchen Kriegsschiffe auf.

Die Maori haben auch Schiffe.

Viel schöner

Es ist sehr warm.

Ein Maori Katamaran

Auch die Großen kommen regelmäßig vorbei.

Der Ankerplatz vor dem Waitangi-Gelände füllt sich.

Zur Einstimmung gebt es am Abend den Film "Whalerider" auf großer Leinwand

Morgens dann ne Menge Boote rund um uns

Auf dem Festgelände Tanz und Gesang.

Und natürlich der Haka

Das große Waka

Das große Waka wird zurück an Land gebracht.


Fahnenstange auf dem Treaty-Ground

Bettina, eine Reisefreundin von Julia ist für ein paar Tage mit an Bord.


Mittwoch, 14. Dezember 2016

Trifokallinsen - Nachtrag - 2 Wochen nach den OPs

Gestern war eine routinemäßige Nachuntersuchung. Alles ist ok. Laut Sehtest liegen meine Augen nun bei 160% Sehleistung. Was auch immer das heißt.
Es ist toll keine Brille mehr zu benötigen.

Vier Dinge möchte ich noch erwähnen:
  • Die Strahlen um Lampen in der Dunkelheit sind noch ein wenig anstrengend beim Autofahren (soll weggehen, wird aber dauern)
  • Die Brennweiten liegen so bei 30cm, 60cm und unendlich. Somit ist alles scharf bis auf: ganz dicht vor den Augen. Bei 40-50cm liegt auch ein Bereich der ist zwar gut, aber nicht ganz scharf. Merke ich aber nur vor meinem 14 Zoll Notebook. Automatisch hole ich es etwas näher ran. Am Monitor passt das dann wieder.
  • Lediglich bei ganz filigranen Arbeiten (z.B. Löten auf einer Platine) würde ich dann noch eine Lesebrille oder Lupe hinzuziehen. (Aber das ist extrem selten)
  • Laut Aussage vom Arzt, kann es irgendwann zu einem Nachstar kommen. Eine kleine Trübung am Rand der Linsenkapsel. Diese lässt sich aber leicht und schnell per Laser beseitigen.
Also für mich, ganz klar Daumen nach oben. Ich würde es wieder machen. 

Hier ein Link auf die Seite von Kristine Weitzel zum Thema
Gut geschrieben und bei ihr war das Umfeld der Behandlung abenteuerlicher als bei mir. Ich kann bei ihren Aussagen mitgehen. Lediglich habe ich noch stärke diese nächtliche Lichteffekte:

http://www.xine.de/blog-65-14-04-2015-trifokallinsen-wunder-der-medizin/ 

Freitag, 25. November 2016

Das Leben danach: Die Welt mit neuer Schärfe


Das Negative zuerst:

- Hab nen leichten Bluterguß am Auge (fast nicht zu sehen)
- Abends produzieren Lichter lustige, aber auch störende Ringe und Strahlen. (Soll nachlassen)
- Ich suche dauernd die Brille (was Quatsch ist, da es ohne schon jetzt ohne viel besser ist)
- Auge 1 und Auge 2 sind noch nicht syncron. (ein wenig störend, soll sich bald ändern)
- Es kostet ne Menge Geld (Verbesserung der Lebensqualität)

Aber, das war es auch schon. Ich schreibe das hier, weil ich glaube, dass es eine gute Sache ist und auch für mich wird. Ich tippe hier, nach der ersten OP, ohne Brille. Manchmal kneife ich das linke Auge zu, da es beim Schreiben ein wenig stört.

Aber nun im Einzelnen:

Zwei meiner Brüder haben es schon getan und sind begeistert. Ich habe mich auch dazu entschieden und hatte gestern die erste OP.
Geholfen haben mir bei der Entscheidung: Allgemein gutes Feedback im Internet und die Berichte von Familie und Freunden, welche das schon hinter sich haben.

Also meine Entscheidung:
- Austausch der natürlichen Linsen gegen Acryl-Linsen (Trifokal mit drei Brennweiten) in der Augenklinik Brilon. -

Grund für mich dies zu tun, war lediglich der Wunsch die Brille loszuwerden. Insbesondere in speziellen Segelsituationen habe ich ganz schön rumgeflucht über die "schei...."-Brille.
- Bei Regen (ewig die Tropfen auf der Brille) und bei wam/kalt, immer das Beschlagen der Brille.

Wenn das Thema interssiert, hier der Ablauf im Detail:

Vor der OP:
  • Recherche der Möglichkeiten:
    Über das Internet, bzw. die Infos von Familie und Freunden
  • Die Entscheidung:
    Lasern oder Linsentausch? Ich habe mich für den Linsentausch entschieden. Grund: Ich kann keinen grauen Star mehr bekommen (beide Eltern hatten das) und mit ein wenig Glück, ist die Entscheidung gut für die nächsten 99 Jahre (sagt der Linsenhersteller)
  • Wo machen?: Die Entscheidung fiel für die Augenklinik Brilon. Grund: Für mich von Olsberg leicht erreicbar und der Ruf der Klinik ist auch gut.
  • Ausgiebige Untersuchung: Dabei muß man in viele Apparate reingucken und zum Schluß gibt es noch Tropfen und der Arzt macht letzte Untersuchungen. Danach gleich die Aussage, macht Sinn oder nicht. Zusätzlich Infos zum weiteren Vorgehen und zur Anästhesie. Damit ist die Untersuchung beendet.
  • Zusagen: Dann gibts per Post einen Kotenvorschlag. Ich habe darauf gleich zugesagt.
  • Infos: Nun die Termine und noch einen Berg Papier zum Durchlesen und Unterschreiben. Infos sind wichtig und die Ärzte vorsichtig.
  • Vorbereitung Anästhesie: Hin zum Hausarzt und Blutwerte für die Anästhesie holen und EKG machen lassen.
Die erste OP (Auge rechts):
  • Das Gefühl davor:
    Ein bißchen Schiss hatte ich ja schon."Hab gesunde Augen (von der Brille mal abgesehen" und lass dran rumschnippeln". Kann ich wirklich stillhalten? Vielleicht gibts ja doch Schmerzen?
    Da muß man dann durch. Andere schaffen das auch.
  • Vorbereitung OP:
    Pünktlich dasein. Dann gibt es Tropfen in das Auge. Mit Anderen warten, welche dann auch so ne Art Kugelschreiber-Kreuz (nennt man Kajal, ist leicht zu entfernen) über einem Auge haben. Rein in den OP-Bereich. Schicke grüne Sachen überziehen. Ab in einen Rollstuhl. Gespräch mit der Anästhesistin, nochmal Tropfen und einen so einen Anschuß für einen Katheder in den rechten Arm. Dann wird man vor den OP-Raum gefahren und muß noch einen Moment warten.
  • Die OP:
    Die Spannung (Anspannung) steigt. Raus aus dem Rollstuhl, ab auf die Liege. Es gibt ein klein wenig "Wohlfühlflüssigkeit" durch den Katheder. Wohl auch eine kleine Injektion neben das Auge. Schmerzen dabei absolut Null. Ich fühle mich wohl. Ob das wohl von der Chemie kommt? Das rechte Auge sieht nur noch grau. Dann geht es los. Was der Arzt dann macht bekomme ich nicht wirklich mit. Ich schätze den eigentlichen Eingriff auf unter 2 Minuten. Schmerzen Null. Lediglich sehe ich ein lustiges Farbenfeuerwerk aus diversen Ringen und Formen.
    Gemacht wurde wohl: kleiner Schnitt (3mm), natürliche Linse mit Ultraschall aufgelöst und abgesaugt, zusammengefaltete Linse reingeschoben, die entfaltet sich und wird noch ein wenig positioniert.
    Noch ne Klappe auf das Auge und raus aus dem OP. Leicht benommen stehe ich auf und raus aus den OP-Klamotten. Fertig.
  • Nach der OP:
    Meine Eltern holen mich ab. Schmerzen habe ich keine. Trotzdem habe ich den Rest des Tages nicht grad als angenehm empfunden. Das Problem: Die Brille passt nicht mehr richtig auf den Kopf (wegen der Klappe) und das rechte Auge versucht schon mitzugucken, was aber wegen der Klappe nicht geht. Blödes Gefühl. Ich wünsche mir sehr die Klappe loszuwerden.
Der Tag nach der OP: 


  • Die Klappe kommt weg:
    Muß morgens noch schnell zur Apotheke, Topfen kaufen. Immer noch nervt die Klappe. Auf dem Rückweg mogele ich ein wenig und ziehe mal eine Ecke der Klappe ein wenig hoch. Wow der Baum dort in der Ferne gestochen scharf!!!
    Dann hin zur Augenklink. Ich will selber fahern, meine Eltern lassen mich aber nicht. :-)
    Rein zum Arzt, der macht endlich die Klappe ab und es gib auch gleich einen kleinen Sehtest. Aussage Dr. Felgemacher: Augenkapazität 100%. Hört sich doch gut an!!
  • Erste Eindrücke (oder Blicke):
    Zurück (12km) fahre ich. Kein Problem. Die Ferne und die Instrumente (ohne) Brille, scharf zu sehen. Viele Autos haben die Lichter an. Drum herum sehe ich helle Kreise oder Strahlen. Das soll aber nach einiger Zeit so ziemlich verschwinden. Sagen auch meine Brüder. Der Blick in den Spiegel zeigt einen kleinen Bluterguß neben dem Auge. Der wird wohl schnell verschwinden. Ich bin nun ohne Brille unterwegs. Das linke Auge (mit dem noch schlechten Bild) empfinde ich als störend. Der Top-Brennweite im Nahbereich (z.B. zum Notebookbildschirm) liegt bei ca. 30 cm. Alle anderen Entfernungen (> 30cm) erscheinen scharf. Das ist Klasse. Meine Mutter hat weiße Haare. Schaue ich nun nur mit dem rechten Auge, sind sie richtig toll weiß. Die künstliche Linse scheint das Licht besser durchzulassen.
Fazit:
  • Meine Zufriedenheit:
    Es ist en tolles Gefühl wenn etwas wieder besser funktioniert. Besonders am, oder im Körper.
    Trotzdem, das Endfazit wird es erst nach der 2. OP geben.
    Die Angst vor einer OP ist sicher normal. Aber es war absolut schmerzfrei.
    Mein Geühl sagt mir aber schon jetzt, es war eine gute Entscheidung.
    Nächste OP ist am Dienstag
  • Augenklinik Brilon:
    Hab mich wohl betreut gefühlt
    Kompetente und freundliche Mitarbeiter
    Kaum Wartezeiten (vermutlich wird man als Privatpatient behandelt)
Nachtrag am Abend in der Dunkelheit draußen:
  • Mit dem "Linsenauge" ist die Nachtsicht geringfügig besser.
  • Lampen sind ein wenig weißer (weniger gelb)
  • Lampen haben nun Strahlen, viele kleine seitlich und zwei lange fast horizontale (links etwa 10 Grad höher als die Horizontale, rechts 10 Grad niedriger). Das soll ja noch verschwinden.

Montag, 31. Oktober 2016

Die nächste Generation ......

Jetzt ist sie da.
Melia Juli, mein erstes Enkelkind.
Ein guter Grund für die Reise nach Deutschland zur jungen Familie.
Melia Juli und der stolze "Opa"
Somit ist erstmal Segelpause....
Familie und Freunde besuchen. Einige Ersatzteile besorgen und mal ordentliche Würste und gutes Brot essen.
Im Januar geht es dann wieder zurück nach Neuseeland und ganz bestimmt zurück in die Südsee.

Samstag, 1. Oktober 2016

Angekommen in Neuseeland - Bay of Islands

Jow, bin nun wieder in Neuseeland. Es war ein guter schneller Trip. Leider waren die Wellen (kurz und genau von der Seite) etwas nervig.
Die letzten 34 Stunden mußte ich motoren.
Fels mit vielen Vögel am Eingang zur Bay of Islands

Ich bin jetzt mit dem Boot in Opua am Zoll-Steg. Mal sehen wann die mich abfertigen. Ich vermute da werde ich wohl bis Montag warten dürfen. Macht nix. Kann erstmal die kleinen Schäden beheben.
So dann noch schnell die unerwünschten Sachen aufessen und dazu das letzte Bier. Hab ich von Matthias einem Deutsch-Kanadier in Fiji beschenkt bekommen.
! Prost !

Prost Matthias