Donnerstag, 20. September 2018

Auf nach Tonga - Tag 2

Uhrzeit: 15:00 FP-Zeit
Position: 16° 48'S 157° 22W
Wind 25kn, Speed 7-10kn
70% Wolken, Welle gut 3m
Etmal 170sm

Der starke Wind lässt uns zügig vorranwackeln. Teilweise ging der Speed hoch bis auf 11kn.
Da für die Nacht die gleichen Winde, plus viel Regen vorhergesagt ist,
haben wir die Segelfläche verkleinert. Wir wollen ja des Nachts keinen Streß.
Ab morgen abend soll es dann ein wenig ruhiger werden.

Bewähren tut sich auch die neue Sat-Anlage. Iridium Go!
Sie besteht aus dem kleinen schwarzen Kasten und auf dem Dach ist noch eine externe Antenne.
Auf dem Bild, der kleine schwarze Kasten, und auf den beiden Smartphones sind die Funktionen dargestellt.
Damit können wir:
- Emailen
- SMSen
- Wetter und Routeninformationen (Predictwind) holen
- anrufen.
- einfache Internetseiten aufrufen (total langsam, Aufruf meines Blog ca. 30 Minuten)
- zudem g ibt es einen Link zur Anzeige wo wir grad langsegeln (Stundengenau).
forecast.predictwind.com/tracking/display/GreenDuck

Die Funktionen werden mit dem Smartphone genutzt.
Nur das Wetterrouting geht per wifi-verbindung vom Windows Laptop.

Mittwoch, 19. September 2018

Auf nach Tonga - Tag 1


Uhrzeit: 15:00 FP-Zeit
Position: 16° 37'S 154° 29W
Wind 10kn, Speed 4kn
Stark bewölkt.
Etmal 160sm

Der Abschied von Bora Bora viel uns nicht ganz so schwer, das Wetter zeigte sich inzwischen von einer ganz anderen Seite: Der Regen prasselte den ganzen Tag auf uns nieder und das Ausklarieren bei der Gendarmerie erschien uns wie ein kleiner Spießroutenlauf. Viermal machten wir uns auf den Weg um unsere Papiere abzuholen - einmal zu Fuß und dreimal mit dem Dingi - und viermal wurden wir im strömenden Regen patschnass!

Als wir gegen 14:00 Uhr endlich unsere Papiere in der Hand hatten, zündeten wir den Motor, machten die Leinen von der Mooring los und starteten nach Westen: Auf nach Tonga...
Nun begann eine Fahrt in die Nacht hinein, die einer Non-Stop-Achterbahnfahrt glich, die Wellen, bis zu 3,5m hoch, schüttelten das Schiff von links nach rechts, von hinten nach vorn und diagonal in alle Richtunge n und schon bald konnte man nicht mehr so genau feststellen wo oben und wo unten war.... Das konnte man nur liegend über sich ergehen lassen! Unten aus dem Rumpf begleiteten uns unheimliche Geräusche, die dem Stöhnen einer kalbenden Kuh glichen, die sich aber zum Glück später als das stetige zuverlässige Arbeiten des Autopiloten entpuppten! Was für ein Segen der Technik!

Inzwischen hatten wir die Nacht überstanden, die Achterbahnfahrt war allerdings noch immer nicht zu Ende! Jemand hatte wohl vergessen den Strom abzuschalten... Während wir in der Nacht noch ganz gut Strecke machten konnten, hatte der Wind inzwischen nachgelassen. Mit etwa 10 Knoten quält er sich jetzt über das Wasser mit der Folge, dass die Segel im Geschaukel hin- und herschlagen, die Rollen knallen und das Schiff den Wellen noch mehr ausgesetzt ist als bei guter Fahrt. Essen? Heute lieber nicht!

Dienstag, 18. September 2018

Auf nach Tonga - Gestartet

Wir sind heute, lokale Zeit 15 Uhr losgekommen. Papeete hat uns lange auf die Ausklarierungspapiere warten lassen.
Aber egal wir wackeln los. Gut 3m Welle von der Seite und noch wenig Wind.
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Diese Nachricht wurde von meinem Android-Mobiltelefon.

Montag, 17. September 2018

Von Tahiti nach Bora Bora

Zügig auf dem Weg mit Christiane von Tahiti nach Bora Bora.


Dinghidock bei der Marina Taina in Papeete

Stille Wasser

Eigentlich nutze ich lieber meinen elektrischen Torqeedo Motor. Aber Speed macht auch Spaß.

Moorea: "Green Duck" vor Anker in der Ferne

"Schwarzspitzen-Riffhaie" umkreisen uns bei der Rochenfütterung

Tag für Tag dasselbe Schauspiel: wunderschöne Sonnenuntergänge

Auch das muss sein: Ludger kratzt die Algen vom Rumpf um unsere Überfahrt zu beschleunigen!

... der Parasailor im Einsatz! Er beschert uns eine ruhigere Fahrt als Groß und Genua.

In Huahine, was übersetzt "Sexy Woman" heisst

Huahine downtown: rush hour!

Raiatea: Auf der Fahrt ins Paradies

Mit dem Dingi fahren wir tief ins Innere der Insel, der Fluss zieht sich mäanderartig durch eine herrliche subtropische Vegetation, Früchte hängen von den Bäumen wie z.B. Brotfrüchte, unendlich viele Mangos und eine Vielzahl von Früchten, die wir nicht kennen....

Der Himmel und die Bäume spiegeln sich im glasklaren Wasser...

... und das Wasser wird immer enger und flacher, fast unheimlich ist diese Fahrt durch die scheinbare Wildnis!

Plötzlich steht Andre an einem unscheinbaren Steg und bietet uns an uns durch's Paradies zu führen!
Wir nehmen sein Angebot gerne an und werden tatsächlich durch ein fruchtbares Land geführt, in dem scheinbar alles wächst: Stolz präsentiert er uns die Früchte seiner Arbeit: Von Bananen über Mangos, Limetten, Orangen, Zitronen, Kokospalmen, Kartoffeln, Topinampur, Bohnen, und auch Früchte, die wir noch nie gesehen haben! Hier scheint alles in Hülle und Fülle zu wachsen....

Mit einem einzigen kurzen, aber beeindruckenden Hieb haut er uns mit seiner wirklich scharfen Machete eine Staude Bananen ab, deren Stamm mindestens 15cm im Durchmesser misst! Zum Schluss unseres Rundgangs präsentiert er uns noch seine Art der Schweinejagd in den Bergen: Er biegt einen langen Ast auf Spannung und legt daran geschickt eine Schlaufe aus. Tritt ein Schwein in die Schlaufe, so schwingt er seine Machete, und ..... schon ist es um das arme Tier geschehen!
 

Hier demonstriert er uns eine Frucht, deren Fruchfleisch uns - mit Zitronensaft übergossen - gut schmeckt.

Einer der zahlreichen überaus sportlichen Polynesier fährt direkt hinter uns auf unserer Welle und trainiert für das nächste Rennen.

Straßenmusik mit Tanz am frühen Morgen in Raiatea

Kochbananen im Angebot

Warten auf Mama ...


Wir kommen dem nächsten Ziel näher: Bora Bora

Der Inbegriff der Südsee: Blau, warm und sonnig! Kleine Inselchen säumen unseren Weg zum auserwählten Ankerplatz.

Blauwasser-Paradies Bora Bora

Skipper Ludger

Ein Besuch im St. Regis (Marriot)


Smutje Christiane

Ludger

Wer bisher noch nicht weiß was man unter Blauwasser versteht....

Blick auf den offenen Krater von Bora Bora

Kiten am schönsten Ende der Welt!




Eine Walmutter mit ihrem Neugeborenen hält sich einige Tage im Flachwasser auf, damit das Junge das richtige Atmen erlernen kann.
Morgen geht es weiter Richtung Tonga. Wir rechnen mit 10 Tagen für die Überfahrt.

Samstag, 25. August 2018

Runde durch die Tuamotus mit Mari

Nun ist unsere Runde durch die Tuamotus schon rum. Es war wunderschön und das Wetter war auch mit uns. Viele einsamme Strände, aber auch Plätze mit anderen Seglern und den lokalen Menschen.
Besucht haben wir Fakarava, Toau, Apataki und Rangiro.
Jetzt sind wir für ein paar Tage noch an meinem Lieblingsankerplatz bei Moorea.

Wandern von Sandbank zu Sandbank

durch flaches Wasser

aber auch mal bis zum Hals

Postkartenstrände

Apataki beim Bootyard

Apataki

Toau

Toau im Norden bei Valentine



Oft ankern wir mit Fendern um die Korallen nicht zu verletzen und die Kette nicht am Stein hängen zu haben.

Abenteuerliche Transporte
Tölpel sind zutraulich.

Natürlich gibt es jeden Abend einen Sundowner. Meist Caipi

Meine Fahrzeugarmada

Beim Südpass von Fakarava. Unsere Freunde von der Moana (Schweiz) laufen grad ein.

Das wundervolle Fleckchen mit Lisa bei Fakrarava im Süd-Westen

Am Riff auf Rangiroa

Schwimmen ist schwierig, irgendwie hindern die Fische


Schnorchel wird meist vom Dinghi aus, nah am Riff

Mari und Lisa mit dem Essen

Poison Cru auf Karotte, dazu Papageienfischfilet, Pommes und "frische" Palmherzen. Köstlich

Nachspeise

Vor Lisas Haus
Reinhard von der Wiki mit seiner Tochter Viktoria.
Manchmal landen Flugzeuge auch etwas tief

Nun noch ein wenig vor Moorea relaxen.